Die Gemeinden Weilrod und Waldems gehören zwar verschiedenen Landkreisen an, dennoch sind sie eng miteinander verbunden. Ob durch die weiterführende Max-Ernst-Schule, die eine oder andere Fußball-Spielgemeinschaft oder eben auch den gemeinsamen Wasserbeschaffungsverband Tenne.
Bereits im Vorjahr besuchten die beiden örtlichen Verbände Waldems und Weilrod – gemeinsam mit der Jungen Union Bad Camberg – den Windpark Weilrod im „Dreiländereck“ der Kommunen. Nun war der Unionsnachwuchs wieder im Grenzgebiet unterwegs.
Ziemlich genau auf der Gemarkungsgrenze beider Kommunen liegt nämlich der Hochbehälter des WBV, den die beiden örtlichen Verbände der Jungen Union am vergangenen Dienstag besuchten. Unter Begleitung des Waldemser Bürgermeisters Markus Hies und des örtlichen Wassermeisters Andreas Günther informierten sich die Nachwuchspolitiker über die politischen Hintergründe der Verbandsgründung, die technischen Aspekte der Wasserförderung sowie die Qualitätssicherung des Trinkwassers. Letztere wird durch strenge Kontrollen sichergestellt, sodass herkömmliches Leitungswasser noch genießbarer als abgefülltes Mineralwasser sei.
Gerade im Hinblick auf einen erwartbaren zweiten niederschlagsarmen Sommer in Folge wurde sowohl von Bürgermeister Hies und auch Wassermeister Günther appelliert, bereits jetzt sparsam mit dem kühlen Nass umzugehen. Besonders erschwerend komme nämlich noch die „Insellage“ des Verbandsnetzes hinzu, sodass es besonders schwierig sei bei einer möglichen Wasserknappheit andere Bezugsquellen zu aktivieren.
Da die Anlagen auch teilweise in die Jahre gekommen seien, sei hier Investitionsbedarf vorhanden – die anwesenden JU-Gemeindevertreter versprachen, dies in ihren Fraktionen zu diskutieren und in den Gremien nachzuhaken.
„Der Wasserbeschaffungsverband Tenne ist ein gelungenes Beispiel von interkommunaler Zusammenarbeit. Wir werden in Zukunft weiter aufmerksam bleiben, ob es weitere Themenfelder gebe, in denen eine übergemeindliche Lösung Sinn ergebe“, so die beiden JU-Vorsitzenden René Leichtfuß und Yannick Dreyer.

« Besuch des Windparks Weilrod